Charakteristisch für unsere Vorgehensweise ist die Mischung aus eigenem Wissensmanagement, aktiver Beteiligung vieler Mitarbeiter am Veränderungsmanagement und ein systemischer Ansatz der Organisationsentwicklung. Veränderungsmanagement
Professionelles Veränderungsmanagement
lässt die Veränderung als Chance begreifen -
Mitarbeiter sehen neue Wege zu Gunsten
des Unternehmens positiv.

Führung zur Selbstverantwortung

Selbstverantwortung ist die "bestverteilte Sache der Welt".Man muss allerdings die organisationalen Bedingungen soschaffen, dass ihre Potentiale auch bei allen Beteiligten zur Entfaltung kommen. Führung zur Selbstverantwortung geht davon aus, dass man Verantwortung nicht delegieren kann, sondern höchstens Aufgaben (samt Kompetenzen).
Verantwortung kann jeder nur für sich selber nehmen, wenn er sie gewählt, sich dazu entschieden hat. Und: Jeder hat immer die Wahl! Selbstverantwortung ist also eine Ermächtigung aus sich selbst heraus.

Hier liegt der Unterschied zwischen einem Vorgesetzten und einer Führungskraft: Ein Vorgesetzter "sitzt" qua
Organigramm an seiner Stelle, um aber auch Führungskraft zu sein, müssen seine Mitarbeiter ihn dazu innerlich gewählt, sichfür ihn entschieden haben.
Entscheidend für die Produktivität einer Gruppe, eines Unternehmens sind also die Stellungen der handelnden
Personen zueinander.

Sich trauen und zutrauen

Führung zur Selbstverantwortung bedeutet für die Leitungsebenen, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern neue Entwicklungsmöglichkeiten zuzugestehen, Fehler als Chancen zum Lernen zuzulassen und schon durch die innere Einstellung dem Gegenüber mehr zuzutrauen.
Dazu gehört auch Loslassen,Vertrauen in den anderen entwickeln, Einfluss gezielt aufgeben. Führung heißt dann in erster Linie, Rahmenbedingungen zu gestalten, dass sich die Fähigkeiten derMitarbeiter breiter entfalten können.

Führung nach Pygmalion (selbsterfüllende Vorhersage)
"Führen nach Pygmalion" ist ein bewährtes Führungsprinzip Da lebte einst, in längst vergangenen Zeiten, ein König auf Zypern. Der hieß Pygmalion und schuf als begnadeter Künstler eine Statue aus Elfenbein. Nicht irgendein Mädchen stellte sie dar, sondern seine - allerdings sehr leblose - Traumfrau. So verliebt war der Künstler in sein Werk, dass Aphrodite ein Einsehen hatte mit dem armen Kerl und die elfenbeinerne Jungfrau zum Leben erweckte. Pygmalion stellte sich also eine mögliche Realität so plastisch vor, dass sie auch tatsächlich eintrat. Ubrigens ein archaisches Kulturschema und u.a. das Libretto zum Musical "My Fair Lady".
Übertragen auf Führungssituationen bedeutet das: Je intensiver eine Führungskraft neue Möglichkeiten in Mitarbeiter hineinproijeziert, desto grösser sind auch die Möglichkeiten, dass sich neue Potentiale konkret bei diesen Personen entwickeln. Mehrere Studien (u.a. "Motivation: Pygmalions Gesetz", Harvard Business Manager I/1990) mit Führungskräften belegen diese kraftvolle Wirkung der "Führung nach Pygmalion".

Entscheidend für Führung ist die Fähigkeit, Konversationen mit anderen zielgerichtet in Gang zu setzen und dabei auch die eigene "Landkarte" nur als Konstruktion von Realität einzuordnen.
Aufgabe der Führungskraft ist es daher, als GesprächspartnerMitarbeiter in die Verantwortung zu bringen.
"Führen nach Pygmalion" ist hier ein bewährtes Führungsprinzip, das neue Potentiale bei Mitarbeitern öffnet und demUnternehmen insgesamt neue Möglichkeiten zum gemeinsamenErfolg bietet.

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